Benutzerdefinierte Suche

« Önceki |

8/3/2009

FIT DURCH WORKOUT: DIE POSITIVE WIRKUNG DES DEHNENS

FIT DURCH WORKOUT: DIE POSITIVE WIRKUNG DES DEHNENS

Langes Sitzen und der Mangel an Bewegung machen den Körper auf Dauer steif und unbeweglich. Recken und strecken sind oftmals Reaktionen, die die verspannten Muskeln im Rückenbereich entlasten. Zudem kommt es bei vielen Menschen mit zunehmendem Alter zu Beweglichkeitseinbußen der Wirbelsäule, sowie der Hüft- und Schultergelenke, die sowohl im Alltag als auch beim Sport sehr hinderlich sind. Die Lösung für dieses Problem heißt: Dehnen (englisch: „Stretching“).

Regelmäßiges Stretching sorgt für den Erhalt der Leistungsfähigkeit von Muskeln und Glenken. Leider wird das Stretching als Teil des Fitness Trainings immer noch - trotz seiner positiven Wirkung - stiefmütterlich behandelt und ist im Gegensatz zum Kraft- und Ausdauer-Training unterrepräsentiert.

Das mag auch daran liegen, dass die positiven Effekte des Dehnens den meisten Trainierenden in seiner Gesamtheit noch oder nicht genügend bekannt sind. Dabei ist Beweglichkeitstraining schon mehrere Tausend Jahre alt, wie uns die Dehnpositionen auf asiatischen Tempelbildern und Darstellungen von Yogaübungen in Indien zeigen. Die positive physische und psychische Wirkung von Dehnübungen ist unumstritten. Beim Stretchen geht es im Gegensatz zu anderen sportlichen Betätigungen nicht um die maximale, sondern um die optimale Beweglichkeit.

Es spielt hierbei keine Rolle, wie alt, wie leistungsfähig, wie schwer oder wie unbeweglich die Person ist. Jeder kann die einzelnen Partien seines Körpers dehnen. Stretching verlangt keine Selbstüberwindendung oder quälenden Anstrengungen. Wer ein Stretching Programm richtig ausführt, geht kein Risiko ein, sich zu überanstrengen oder zu verletzen. Zudem haben regelmäßige Dehnübungen eine harmonisierende und anregende Wirkung auf Körper und Geist. Stretching sollte ein fester Bestandteil jedes Trainings sein, um Muskelverkürzungen und Bewegungseinschränkungen gezielt vorzubeugen.

Vor jeder Trainingseinheit, natürlich auch vor dem Dehnen, sollte die Muskulatur aufgewärmt werden. Ein kalter Muskel verzeiht nämlich wesentlich weniger Trainingsfehler als ein warmer. Es ist darüber hinaus falsch, planlos und hektisch an den Muskeln herumzuzerren.

Allgemein gilt, dass jede Form von Strecken, Dehnen und Recken gut für Gelenke, Sehnen und Bändern ist. Natürlich nur dann, wenn es dosiert und in Maßen angewandt wird. Die optimale Dehnposition ist dann erreicht, wenn ein leichter Zug im zu dehnenden Muskelbereich spürbar wird.

 


Mit der richtigen Technik entspannt ans Ziel

 

Zunächst sollten beim Stretchen auf keinen Fall ruckartige oder zerrende Bewegungen ausgeübt werden. Auch das früher so populäre Federn ist fraglich. Dieses Wippen sollten auf jeden Fall nur dosiert angewandt werden, da es ansonsten die Muskelspannung verstärkt und das Verletzungsrisko erhöht.

Eine ruhige und tiefe Atmung hilft zusätzlich den gesamten Körper zu entspannen und unterstützt die Dehnung. Wer sich beim Stretchen auch geistig locker macht und „hängen“ lässt, wird schnell feststellen, wie wohltuend sich diese aktive Entspannung auf Körper und Geist auswirkt.

8/3/2009

FIT DURCH ELEKTRISCHE IMPULSE

FIT DURCH ELEKTRISCHE IMPULSE

Im Leistungssport und in der Rehabilitation setzt man seit langem auf die Wirkung von Elektromuskelstimulation (EMS), der Muskelanregung durch elektrische Impulse. Das neue Ganzkörper-EMS-Trainingsgerät miha bodytec bringt die effektive und zeitsparende Methode nun auch in Fitness- und Wellnesstempel, Beauty- und Gesundheitseinrichtungen oder die eigenen vier Wände. Neben dem schonenden Aufbau der Muskulatur, der Steigerung von Kraft-Schnelligkeit und der Straffung des Bindegewebes wirkt sich diese Technologie positiv auf gesundheitliche Beschwerden, z.B. Rückenschmerzen aus. Selbst untrainierte Menschen erzielen mit einem Zeitaufwand von zwei Mal fünfzehn Minuten pro Woche schnell sicht- und spürbare Ergebnisse.

 

 

Das Ganzkörper-EMS-Trainingsgerät miha bodytec erreicht selbst die tief liegenden Muskeln, die beim herkömmlichen Kraft-Training nur schwer zu erreichen sind. Die Handhabung des Trainingsgeräts ist simpel: In eine Weste, die einfach und eigenhändig anzuziehen ist, sind Elektroden integriert – ebenso in Arm- und Beinpads. Diese stimulieren alle Muskelgruppen und ihre entsprechenden Gegenspieler gleichzeitig mit niederfrequentem Reizstrom. Sie werden aktiviert und kontrahieren dadurch. Jede Muskelgruppe lässt sich individuell dosiert und getrennt steuern. So kann man effektiv, aber schonend seinen gesamten Körper auf Trab bringen und je nach Tagesform einzelne Zonen mal mehr und mal weniger stark trainieren.

Der Trainingseffekt lässt sich mit gezielten Übungen im Stehen verstärken, aber auch im Liegen kann miha bodytec problemlos angewendet werden. Dadurch ist ein hocheffizientes Training ohne Belastung der Gelenke möglich.
   

Neben den sportlichen Erfolgen spielt vor allem der gesundheitliche Aspekt eine wichtige Rolle: miha bodytec mindert oder beseitigt sogar vollständig lästige Beschwerden wie Rückenschmerzen, Haltungsschäden und Beckenbodenschwäche. Muskuläre Dysbalancen (Ungleichgewicht) können innerhalb kürzester Zeit ausgeglichen oder abgebaut werden. Verschiedene sportmedizinische Studien belegen die schnell einsetzende Wirkung des EMS-Trainings (z.B. Studie Boeck-Behrens/Vatter, 2003).

Dank des breiten Einsatzgebiets, dem stylischen Design sowie dem praktikablen und mobilen Handling, ist das Allround-Trainingstalent für unterschiedlichste Zielgruppen interessant: Für Hochleistungsathleten und Freizeitsportler, für viel beschäftigte Personen, die nur wenig Zeit fürs Fitnessstudio haben, für Frauen mit Figurproblemen oder Beckenbodenschwäche und für Rehabilitations-Patienten. Die Leistungsfähigkeit und die Leistungsbereitschaft jedes Einzelnen stehen bei miha bodytec im Vordergrund.

Auch bei Prominenten findet das einzig mobile Ganzkörpertrainingsgerät guten Anklang. Der internationale Topstylist Armin Morbach, bekannt aus der ersten Staffel von Germany’s Next Topmodel, trainiert regelmäßig mit miha bodytec. Er sagt: "Das Training macht echt Spaß, mein Körper fühlt sich straff und geschmeidig an. Genau das wollte ich erreichen – einen gut geformten Body, der athletisch aussieht."

8/3/2009

STOFFWECHSEL: MARIENDISTEL BEI AKUTEN UND CHRONISCHEN LEBERERKRA

STOFFWECHSEL: MARIENDISTEL BEI AKUTEN UND CHRONISCHEN LEBERERKRANKUNGEN

Der Schutzengel für die Leber - Überzeugende Studien belegen die Wirkung der Pflanze


Ausschließlich in den Samen der Mariendistel sind Flavonoide enthalten, die eine positive Heilwirkung auf die Leber haben. Es handelt sich dabei um eine ganze Familie chemisch verwandter Stoffe, von denen vor allem das Silymarin und sein wirksamster Abkömmling, das Silibinin, gut untersucht sind. Als wirksam gelten deshalb nur Präparate, deren Tagesdosis mindestens 200 mg Silymarin enthält.

 

 

 

 

 

Die Öffentlichkeit staunte, als Pierre Bastian vor mehr als 20 Jahren offenbarte: „Ich habe grüne Knollenblätterpilze gegessen und lebe trotzdem.“ Der französische Arzt und Forscher hatte nicht gelogen. Die Tatsache, dass er die sonst tödliche Mahlzeit überlebte, verdankte er Silibinin, einem Inhaltstoff der Mariendistel. Bevor er die giftigen Pilze verspeiste, hatte er nämlich eine hohe Dosis davon eingenommen. Mit seinem gewagten und noch heute umstrittenen Selbstversuch wollte Bastian die Öffentlichkeit von der Wirksamkeit dieser Therapie überzeugen. Damals hatte man nämlich Wunder eher von der Chemie erwartet als von den althergebrachten Methoden der Pflanzenmedizin, die man für überholt hielt.

 

 

 

 

 

 

 

 


Moderne Analytik lüftet das Geheimnis
Die Mariendistel gehört tatsächlich zu den ältesten Heilpflanzen. Bereits in vorchristlicher Zeit hat man im Mittelmeerraum die Früchte der stachligen Pflanze zur Behandlung von Leberleiden eingesetzt. Im Mittelalter wurde das wild wachsende Gewächs dann auch kultiviert: Es wurde vor allem in den Klöstern angebaut, um den Schutzengel der Leber griffbereit zu haben. Heute gehören standardisierte Extrakte aus Mariendistel gerade bei Pilzvergiftungen zur Routinetherapie. Dank moderner Analytik kennt man inzwischen auch die Inhaltstoffe genauer, die sich in den Samen verstecken, so dass die Wissenschaft deren Wirkung größtenteils gut erklären kann.

Der wirksamste Teil des in der Mariendistel enthaltenen Silymarins ist Silibinin. Er dichtet die Oberfläche der Leberzellen ab und verhindert so, dass schädliche Stoffe wie das Gift des Knollenblätterpilzes in großer Menge ins Zellinnere dringen. Außerdem verstärkt er die Regenerationsfähigkeit der Leber. Die Folge: Nach der Einnahme von Silymarinreichen Mariendistelextrakten kann das Organ schneller gesunden.

 

 

 

 

 

Die Leber lässt sich nicht trainieren
Die Leber kann sich von Natur aus sehr gut von allein erholen. Während beispielsweise das Herz mit zunehmendem Alter an Schlagkraft verliert, schafft es die Leber in der Regel bis ins hohe Alter, sich immer wieder vollständig zu regenerieren. Natürlich gibt es aber auch hier Grenzen: Im Unterschied zum Herzen beispielsweise, kann niemand seine Leber trainieren und so ihre Leistung steigern. Im Gegenteil, langfristige Überbelastung wie z. B. hoher Alkohol- oder Medikamentenkonsum führt zu bleibenden Schäden. Tritt man nicht rechtzeitig auf die Bremse, kann sich Leberzirrhose entwickeln. In diesem Stadium wird die Leber immer größer („Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“, scherzen Mediziner), kann aber trotzdem ihre Funktion immer weniger erfüllen.

 

 

 

 

 

Ohne die Leber läuft im Körper fast nichts
Die große Regenerationsfähigkeit braucht das Organ allerdings dringend für seine Aufgaben. So wie das Gehirn die Befehlszentrale des Körpers ist, ist die Leber die Kraftzentrale des Organismus: Die Leber ist die Entgiftungszentrale des Körpers. Funktioniert sie nicht richtig, leiden darunter alle anderen Organe. Die Leber ist auch der Produktionsort für Eiweiße, die so wichtige Funktionen steuern wie das Abwehrsystem, die Blutgerinnung oder Entzündungsprozesse. Störungen der Leberfunktion ziehen daher auch Probleme in diesen Bereichen nach sich. In der Leber werden außerdem einige Hormone gebildet, vor allem solche, die das Körperwachstum und den Muskelaufbau regulieren. An der Verdauung und der Verwertung von Nahrung ist die Leber entscheidend beteiligt. Ohne ihren Beitrag könnte der Körper weder Fett verdauen, noch seine Zuckerreserven mobilisieren oder einige lebensnotwendige Vitamine speichern.

 

 

 

 

 

Wirksamer Schutz auch im Alltag
Seit dem Selbstversuch von Pierre Bastian konnte die Wissenschaft in zahlreichen Studien nachweisen, dass Medikamente aus Mariendistelfrüchten die Leber schützen. Ihre heilsame Wirkung entfaltet die Pflanzensubstanz aber nicht nur bei Pilzvergiftungen. Sie kann auch Hepatitis-C-Patienten helfen, mit ihrer Erkrankung besser zurecht zu kommen. In einer aktuellen klinischen Studie aus Wien haben sogar noch solche Patienten von Silibinin (Legalon® SIL) profitiert, die auf die Therapie mit Interferon oder Ribavirin nicht mehr reagierten. Standardisierte Extrakte der Mariendistel werden aber nicht nur bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen eingesetzt, meint der Hamburger Pflanzenmediziner und Leberexperte Professor Dr. Volker Fintelmann, sie können die Leber auch vor starken Belastungen im Alltag schützen. In Laboruntersuchungen erwies sich die Einnahme der Substanz einige Stunden vor der Belastung als am wirksamsten.

8/3/2009

ERKÄLTUNGEN: SIND SIE FIT FÜR DEN REST DES WINTERS?

ERKÄLTUNGEN: SIND SIE FIT FÜR DEN REST DES WINTERS?

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben: Unser Organismus verfügt nicht nur über eine innere Uhr, sondern auch über einen inneren Kalender. Darin sind die Hochs und Tiefs des Körpers festgelegt, die mit den Jahreszeiten zusammenhängen. Diese Erkenntnis kann helfen, die Gesundheit durch richtiges Verhalten auch in den feuchtkalten Monaten zu behalten und optimal zu fördern. In den Wintermonaten werden die Lebensfunktionen vom vegetativen Nervensystem, das unsere Organe ohne Zutun steuert, bis zu einem gewissen Grad auf Spargang geschaltet. Zwar geschieht dies nicht in dem Ausmaß wie bei den Tieren, die in dieser Zeit einen Winterschlaf halten; aber die körperliche Aktivität ist deutlich heruntergeschraubt. Das absolute „biologische Tief“ der Menschen in unseren Breitengraden liegt in den Monaten Januar und Februar.

 

 



300 Viren quälen die Nase
Wenn das Immunsystem schwächelt, haben Schnupfen und Husten Hochsaison. Statistisch gesehen warten auf jeden Durchschnittsbürger von der  Stunde der Geburt an rund 1.300 Tage Erkältung. Das heißt: Dreieinhalb Jahre unseres Lebens laufen wir mit einer tropfenden Nase und hüstelnd herum. Erreger von Erkältungen sind etwa 300 verschiedene Viren, denen nur wenige Medikamente etwas anhaben können, Antibiotika schon gar nicht. Immerhin ist es in den letzten Jahren gelungen, die immunologischen Vorgänge zu entschlüsseln, die bei der Entstehung von Schnupfen und Co. ablaufen. Die besonders häufig als Schnupfenursache auftretenden Rhinoviren besitzen an ihrer Oberfläche Haftstrukturen, mit denen sie an bestimmten Oberflächenstrukturen der Nasenschleimhautzellen andocken können. Die Nase wehrt sich gegen das eingedrungene Virus, indem sie vermehrt Schleim produziert und Niesreiz erzeugt, so dass Viruspartikel zum Teil mechanisch entfernt werden.

Bei Schnupfenkranken mit einem gesunden Kreislauf kann die Krankheit im Anfangsstadium häufig mit einer Schwitzkur gestoppt werden. Das Schwitzen regt die Abwehrkräfte des Körpers an. Man trinkt zunächst heißen Lindenblüten- oder Fliedertee (er wird übrigens nicht aus Flieder-, sondern hustenlösend aus Holunderblüten hergestellt). Anschließend legt man sich zum Schwitzen unter eine extra dicke Bettdecke. Auch Inhalationen, zum Beispiel ein Kamillendampfbad, lindern die Beschwerden.

 

 



Hilfe aus der Pflanzenapotheke
Zum Glück bietet die Pflanzenheilkunde gerade zur Bekämpfung von Erkältungssymptomen verschiedene wirksame und gut verträgliche Hilfen an. Nach Erhebungen des Robert-Koch-Instituts Berlin wird heute jedes vierte pflanzliche Arzneimittel, das Deutschlands Apotheker verkaufen, zur Behandlung von Husten und Erkältungskrankheiten abgegeben. Ihr Arzt kann Ihnen eineser wissenschaftlich gut untersuchten pflanzlichen Präparate auf dem Grünen Rezept verordnen. Kinder bekommen die Mittel nach wie vor auf normalem Rezept und sind bis zum zwölften Lebensjahr von der Zuzahlung befreit.


Wissenschaftlich gut dokumentiert ist die pharmazeutische Qualität und therapeutische Wirksamkeit folgender Wirkstoffextrakte:

 



Efeuextrakt (z. B. in Prospan®) wirkt schleimlösend und führt gleichzeitig zu einer Entspannung der Bronchien, was das Abusten zusätzlich erleichert.

 




 



Tyhmianextrakt (z. B. in Soledum® ) besitzt neben seiner schleimlösenden Wirkung auch krampüflösende und desinfizierende Eigenschaften.

 




 



Primelwurzelextrakt ist hilfreich bei akuten Entzündungen der Atemwege. Primelkombinationen wie Sinupret® oder Bronchicum®  eignen sich besonders gut zur Behandlung von Entzündungen der unteren Atemwege und der Nebenhöhlen.

 



 

Etwas komplizierter verhält es sich mit den Nasensprays. Man darf sie in keinem Fall länger oder zu oft verwenden, das bekommt der Nasenschleimhaut nicht. Hustenden Kindern helfen aber abschwellende Nasentropfen oder -sprays (z. B. nasic® mit dem Vitaminabkömmling Dexpanthenol) , die verstopfte Nase durchgängig zu machen. Das verhindert, dass das Kind ständig durch den Mund atmet, was seine Atemwege sehr schnell austrocknen kann und den quälenden Reizhusten nach sich zieht. Um dem Kind das Husten zu erleichtern – gilt aber auch für Erwachsene – empfehlen sich warme Getränke, je mehr, desto besser.

 

 

Besonders wichtig: Absolutes Rauchverbot in Kinderhaushalten!

 

 

 

 



Noch ein wichtiger Tipp:


 

In Grippezeiten sollten Sie das Händeschütteln lieber lassen. Beim Husten bleiben immer Viren an den Händen kleben und werden dann bei Berührung weitergegeben. Auch das herzhafte Abküssen der Kinder urch Tante und Onkel oder das Begrüßungsbussi kann eine Infektion begünstigen und sollte deshalb – zumindest in diesen Monaten – lieber unterbleiben.

Händewaschen schützt Sie und Ihre Familie vor gefährlichen Keimen!

 

 

 

 

 

 

 

 


Autorin: Lajos Schöne
nm 01/09

 



 

Lesen Sie auch unseren Gesundheitsratgeber zum Thema

 

 

 

 

 

 

 

Weitere redaktionelle Beiträge:

 

 

Nase putzen - aber richtig!

8/3/2009

ALLERGIEN DURCH GEFÄRBTE EIER

ALLERGIEN DURCH GEFÄRBTE EIER

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. weist darauf hin, dass oftmals künstliche oder natürliche Farbstoffe zum Einfärben von Ostereiern eingesetzt werden, die bei empfindlichen Menschen allergieähnliche Reaktionen - sogenannte Pseudoallergien - auslösen können. Allergiker sollten deshalb bei der Auswahl der Eierfarben etwas genauer hinsehen.

 

 


In Deutschland leiden etwa zwei Prozent der Gesamtbevölkerung unter Pseudoallergien. Gerade die häufig verwendeten Azofarbstoffe Azorubin (E 122), Brilliantschwarz (E 151), Tartrazin (E 102) und Chinolingelb (E104) und die natürlichen Farbstoffe Conechillin oder Kurkumin können Hautrötungen, Nesselsucht, einen Neurodermitis-Schub oder einen Asthmaanfall auslösen. Die Farbstoffe gelangen beim Färben direkt an die Haut oder durch winzige Risse in der Eierschale ins Innere des Eies und werden so in geringen Mengen mitverzehrt.

 

 


Färben mit natürlichen Farbpigmenten
Naturfarben für Ostereier färben im Allgemeinen nicht so grell wie künstliche Farben. Dafür passen alle Farben harmonisch zueinander. Der Einsatz von künstlichen und natürlichen Farbstoffen in der Lebensmittelverarbeitung unterliegt der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung und muss auf einem Zutatenverzeichnis vermerkt sein. Wer Eier selbst mit Pflanzen färbt, braucht sich über E-Nummern keine Gedanken zu machen. Eine unbedenkliche Alternative, die farblich zwar blasser, aber nicht weniger schön ist.

 

 


Durch Zwiebeln, Rote-Beete-Saft, Spinat, Kurmin oder Schwarztee lassen sich gut haftende Naturfarben herstellen. Allergiker müssen die Extrakte natürlich nach individuellen Unverträglichkeiten aussuchen. Geeignete Zutaten hat fast jeder im Küchenschrank oder im Gemüsefach wie:

 

 

  • Kamille und Kümmel tönen Eier gelb.
  • Rotkohl und Rote Beete bringen rote Farben auf die Schale.
  • Holunderbeersaft macht die Eier blau.

 

 

 

 

 

Weitere Alternativen sowie Tipps und Rezepte für Eierfarben können beim DAAB gegen Einsendung eines mit 0,55 € frankierten und an sich selbst adressierten Rückumschlags unter dem Stichwort “Allergien zu Ostern“ angefordert werden.

 

 


Quelle: Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V.

English Health Türkçe Sağlık

Son Yazılarım

My Category

My Friends

Blogcu ile yapıldı